Wow, was für eine schöne Blogparade das geworden ist! Ich hab „Das ist mein Sehnsuchts-/Kraftort“ gestartet und war selbst gespannt, was dabei rauskommt – und wurde nicht enttäuscht. Von alten Bäumen über den eigenen Garten bis zum Wattenmeer bei Ebbe: Jede von euch hat ihren ganz eigenen Ort (oder Moment, oder Gedanken) gefunden, der Kraft schenkt.
Was total schön war und mich auch ein wenig überrascht hat: In mehreren Artikeln taucht dieselbe Erkenntnis auf – ein Kraftort muss kein fester Ort sein. Lies unbedingt rein: du wirst sehen, was ich meine!
Verpasse nie wieder einen Blogartikel von mir: Abonniere meinen Newsletter!
Diese tollen Beiträge sind während der offiziellen Laufzeit entstanden:
- Inga-Janine Eichmann – Mein Kraftort hat keine Koordinaten, er hat Jahresringe
- Birgit Buchmayer – Kraftquelle Natur – meine ganz eigene Geschichte
- Sandra Schwertfeger – Mein Sehnsuchtsort beginnt mit einem Perspektivwechsel
- Miriam Bochmann – Weite, Wind und Watt: Mein Kraftort am Meer
- Anette Schade – Kraftorte sind nicht nur Orte auf der Landkarte
- Birgit Rotter – Mein Sehnsuchtsort: Die Berge im Zugspitzland
1. Inga-Janine Eichmann – „Mein Kraftort hat keine Koordinaten, er hat Jahresringe“
Inga dachte lange, ihr Kraftort sei die eine Eiche am Teufelssee in Potsdam. Doch je öfter sie draußen unterwegs war, desto klarer wurde ihr: Es ist gar nicht der eine Baum. Es sind die alten Bäume überhaupt – sie sucht sie inzwischen regelmäßig auf, legt die Hand an die Rinde, manchmal sogar das Ohr, und lauscht.
Nicht jedes Mal passiert etwas. Aber dann, bei einer namenlosen Eiche hinter Graal-Müritz, bat sie innerlich um Kraft – und spürte sie tatsächlich durch Hand und Arm strömen. Besonders schön fand ich ihren Gedanken zu den verdrehten Stämmen: Verbiegen ist bei den alten Riesen kein Makel, sondern Teil ihres Wuchses.
„Die alten Bäume sind meine Freunde. Wenn ich sie brauche, sind sie da.“
Lies hier den ganzen Artikel: https://wildkrautbraut.de/mein-kraftort/
2. Birgit Buchmayer – „Kraftquelle Natur – meine ganz eigene Geschichte“
Bei Birgit muss es gar nicht weit weg sein. Ihr erster Kraftort ist der eigene Garten, wild und blühend, ihr zweiter der Wald direkt hinter dem Haus. Dazu kommen Berge und Wasser auf Reisen. Und immer mit dabei: ihre Wegbegleiterin, die Kamera, mit der sie sich beim Fotografieren in Achtsamkeit übt. Sie hat ihren Artikel übrigens mit wunderschönen Bildern gespickt!
Was mir an ihrem Text besonders gefällt: Sie macht klar, dass ein Ort nicht von selbst zur Kraftquelle wird. Man muss ankommen, das Tempo rausnehmen, wirklich hinspüren – erst dann wird aus bloßer Anwesenheit echte Kraft.
„Es ist dieses tiefe Gefühl von Verbundenheit, Dankbarkeit und Liebe, sobald ich draußen bin.“
Lies hier den ganzen Artikel: https://www.birgit-buchmayer.de/kraftquelle-natur-meine-geschichte/
3. Sandra Schwertfeger – „Mein Sehnsuchtsort beginnt mit einem Perspektivwechsel“
Sandra dreht die Frage clever um: Für sie ist der Sehnsuchtsort kein fester Platz, sondern ein veränderter Blickwinkel. Das fing schon während ihrer Autorenausbildung an, als sie plötzlich unter dem Küchentisch oder auf dem Hochbett schrieb – und dieselbe Wohnung völlig neu wahrnahm.
Am Canyonrand, rücklings im Gras, in der Hängeschaukel: Immer wieder sucht sie diesen Moment, in dem die gewohnte Perspektive kippt und sie sich frei und ein bisschen wie ein Kind fühlt. Auch Lesen und Diamond Painting zählt sie dazu – Hauptsache, der Kopf darf reisen.
„Vielleicht ist ein Sehnsuchtsort am Ende gar nicht der Platz, zu dem wir fliehen möchten. Vielleicht ist es der Ort, an dem wir wieder bei uns selbst ankommen.“
Lies hier den ganzen Artikel: https://www.sandra-schwertfeger.de/mein-sehnsuchtsort-beginnt-mit-einem-perspektivwechsel/
4. Miriam Bochmann – „Weite, Wind und Watt: Mein Kraftort am Meer“
Für Miriam ist es ganz klar das Wattenmeer, jedes Jahr aufs Neue. Barfuß im weichen Boden, Wind im Gesicht, und je weiter sie hinausläuft, desto stiller wird es um sie – nur noch der Wind, das leise Ploppen im Sand, hin und wieder eine Möwe.
Schön fand ich, wie ehrlich sie schreibt, dass sie gar keine Sonnenanbeterin ist – die raue Nordsee passt einfach besser zu ihr als heiße Strände. Hier darf sie einfach nur sein, ohne Leistung, ohne Reizüberflutung.
„Barfuß im Watt, den weichen Boden unter den Füßen, Wind im Gesicht und ganz viel Weite um mich herum – genau so fühlt sich mein Kraftort an.“
Lies hier den ganzen Artikel: https://mamaliebtlisten.de/mein-kraftort-am-meer/
5. Anette Schade – „Kraftorte sind nicht nur Orte auf der Landkarte“
Auch für Anette muss ein Kraftort gar kein Ort sein. Es kann das Meer sein oder ein stiller Tempel, genauso gut aber eine Tätigkeit wie Schreiben oder Singen, ein Gegenstand wie ihre Kauri-Muschel aus Indonesien – oder einfach nur ein neuer Gedanke, ein Perspektivwechsel.
Am Ende landet sie bei einer wunderschönen Erkenntnis: Sehnsucht zeigt uns, was uns gerade fehlt. Und manchmal reicht schon ein kleiner Moment zum Durchatmen, statt gleich das ganze Meer zu brauchen.
„Mein Kraftort ist das, was mich wieder mit mir verbindet“
Lies hier den ganzen Artikel: https://anetteschade.de/kraftorte/
6. Kommentar ohne eigenen Artikel – Martin
Martin hat keinen Blogartikel geschrieben, aber seinen Kommentar wollte ich euch nicht vorenthalten. Sein Kraftort liegt gleich bei uns in Farchant, direkt neben dem Walderlebnispfad – an der Stelle „Lauschen und Rauschen“ stehen zwei Holzliegen mit toller Aussicht.
Sein Tipp an alle: das Handy zu Hause lassen und sich ganz auf den Moment einlassen.
„Manchmal darf man einfach seinem Gefühl folgen.“
Den ganzen Kommentar kannst du unter meiner Blogparade finden:
https://fewo-garmisch.bayern/blogparade_sehnsuchtsort/
7. Mein eigener Beitrag: „Mein Sehnsuchtsort: Die Berge im Zugspitzland“
Und dann natürlich mein eigener Beitrag zu meiner eigenen Blogparade! Meine Liebe zu den Bergen fing schon als Kind an – mit Blick auf die Alpspitze aus dem Fenster der Kinder-Rheumaklinik in Garmisch. Dieser Blick hat mich wohl nicht mehr losgelassen.
Meine liebsten Kraftplätze im Zugspitzland sind entweder Gipfel oder Wasser – am liebsten beides zusammen: Königsstand, Kuhfluchtwasserfall, Hoher Fricken, Geroldsee. Beim Wandern passiert bei mir ganz oft dasselbe: Das Kopfchaos lichtet sich Schritt für Schritt, und ich komm energiegeladener heim, als ich losgegangen bin.
„Manche Sehnsuchtsorte muss man suchen. Meiner hat mich gefunden – noch bevor ich überhaupt wusste, was Sehnsucht ist.“
Lies hier den ganzen Artikel: https://fewo-garmisch.bayern/sehnsuchtsort_berge_zugspitzland/
Ganz lieben Dank an alle, die mitgemacht haben und dir jetzt viel Freude beim Lesen!
Dieser Blogartikel hat dir gefallen?
Dann abonniere meinen Newsletter „Panorama-Post“ und erhalte alle meine Blogartikel direkt in dein Postfach – komplett kostenlos!



